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Zu wenig Profil des Marketings von Unternehmen

Geschrieben am 26. März 2017
von André Brömmel

„Design als Differenzierungsfaktor“ wird zu wenig genutzt. Das ist das Ergebnis der Gemeinschaftsstudie „Deutscher Markenmonitor 2015“ des Rat für Formgebung und der GMK Markenberatung.

Marken haben die Aufgabe klar auszudrücken, welchen Typ Mensch bzw. welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen – und damit auch klar zu machen, wen Sie nicht ansprechen. (André Brömmel)

André Brömmel ist Geschäftsführer von Punktmacher GmbH, einer Agentur, die sich auf Unternehmen spezialisiert hat, die in den Branchen Bau, Architektur, Handwerk und Wohnen tätig sind.

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Die Angst der Unternehmen ist, Personen/Kunden auszuschließen und damit vermeintlich Umsatz einzubüßen. Spezialisten sind nunmal keine Generalisten und können somit auch nicht die Wünsche aller Personen/Kunden erfüllen. Richtig aber ist, dass Kunden Spezialisten suchen und geführt werden möchten. Daher ist es strategisch empfehlenswert, sich auf bestimmte Personen bzw. Kunden zu fokussieren und darauf zu vertrauen, dass es realistischer ist, den Marktanteil effizient innerhalb dieser Zielgruppe zu erhöhen als in der gesamten Grundgesamtheit.

Die Bewerbung einer Nische ist in der Regel effizienter zu bewerkstelligen, weil Streuverluste geringer ausfallen. Und das gilt für Anzeigen wie auch für vereinbarte Kundentermine (im B2B) gleichermaßen.

Unternehmer-Tipp
Vor der Entscheidung über eine Maßnahme, egal ob Anzeige, Mailing, Website, gelbe Seiten, Film oder Banner muss immer die Frage beantwortet werden können, wofür das Unternehmen steht bzw. stehen will. Das ist elementar.

Wer Marken führt, muss auch entscheiden, in welche Schublade Kunden diese Marke stecken sollen.

Unternehmen bestimmen die Schublade (mit), in die Kunden diese Marke hineinstecken. Wer das nicht berücksichtigt, vertut die Chance, wiedergefunden zu werden.