+49 2043 295084-0

Das 80:20-Pareto-Prinzip für Websites erfolgreich einsetzen

Geschrieben am 7. Dezember 2014
von Sabrina Hirschfelder

20140925_090039

Perfektionismus ist eine gute Sache – wenn man jede Menge Zeit hat. Im Unternehmensalltag kann er jedoch auch hinderlich sein. Und zwar immer dann, wenn Neues auf den Weg gebracht werden soll.

Man möchte zum Beispiel gar nicht wissen, wie viele fast fertige Websites offline auf irgendwelchen Servern schlummern und darauf warten, endlich live geschaltet zu werden, während die Verantwortlichen Woche um Woche mit dem Zusammentragen der letzten fehlenden Inhalte zubringen. Dabei gilt auch für Websites die berühmte 80/20-Regel.

Bei 80 Prozent gilt: Nicht quatschen, sondern machen!

Die 80/20-Regel – auch bekannt als das Pareto-Prinzip – besagt, dass in 20 Prozent der Zeit bereits 80 Prozent der Arbeit erledigt wird. Die restlichen 20 Prozent der Arbeit wiederum nehmen 80 Prozent der Zeit in Anspruch. Auf die Website bezogen bedeutet das: Wenn 80 Prozent der Inhalte stehen, muss die Seite online gehen! Denn was jetzt noch fehlt, wird den meisten Websitebesuchern sowieso nicht auffallen und die noch ausstehenden Inhalte lassen sich auch später noch sukzessive ergänzen.

Das Internet lebt – und das ist auch gut so.

Das Internet ist ein lebendiges Medium, das sich ständig weiterentwickelt und immer wieder neu erfindet. Berichte, Bilder und Kommentare, die heute noch aktuell sind, können morgen schon wieder veraltet sein und ohnehin eine inhaltliche und optische Neustrukturierung der Seite erforderlich machen. Es zahlt sich also nicht aus, in das fast abgeschlossene Projekt weiter zig Stunden hineinzupumpen und dafür in Kauf zu nehmen, dass das Unternehmen solange mit einer veralteten – oder im schlimmsten Fall sogar gar keiner – Website auskommen muss.

Die Empfehlung lautet daher:
In puncto Website müssen Perfektionisten manchmal über ihren eigenen Schatten springen, wenn Sie am Ende nicht das Nachsehen haben wollen.